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16.01.09 • 12:46
top startseite![]() • In diesem Jahr Privatisierung der Kommunalunternehmen Die Privatisierung der Unternehmen mit mehrheitlich staatlichen Anteilen soll bis Jahresende abgeschlossen werden, und 2010 könnte der Verkauf der öffentlichen Kommunalunternehmen beginnen. In Serbien arbeiten rund 600 Kommunalunternehmen, in denen etwa 100.000 Mitarbeiter beschäftigt sind… 16.01.09 • 08:51
top startseite 1869• EVN, CEZ, RWE und russische Inter RAO an Energieprojekten in Serbien interessiert BELGRAD - Ein internationaler Tender für den Bau von zwei Kraftwerksblöcken in Serbien im Wert von insgesamt 1,9 Milliarden Euro soll am 20. Januar in der Financial Times ausgeschrieben werden.Der Bau der zwei Wärmekraftwerke im Gesamtwert zwischen 1,6 und 1,9 Milliarden Euro wird 2009 eine der größten Investitionen im Energiebereich in der Region sein. Nach den verfügbaren Informationen erwarten internationale Energiekonzerne ungeduldig den 20. Januar, wenn Serbiens Ministerium für Bergbau und Energie die Ausschreibung für die Übernahme der Auftragsunterlagen in der Financial Times veröffentlichen wird. Die Anlagen sollen im Joint Venture mit dem serbischen Energiekonzern EPS gebaut werden. Bei den Projekten handelt es sich um den Bau der Blöcke Kolubara B und TENT B3, dessen Ausschreibung stets aufgeschoben wurde. Wie die Belgrader Tageszeitung Politika schreibt, könnte der Konzern, der diesen Auftrag bekommt und mit dem serbischen Stromversorger ein gemeinsames Unternehmen für den Ausbau der Kernkraftwerke gründet, bei einer eventuellen Privatisierung der staatlichen Stromwirtschaft EPS große Chancen haben, den Zuschlag für die Übernahme des serbisches Stromversorgers zu bekommen. Die erste Ausschreibungsstufe ist die Vorqualifikation, in der die interessierten Investoren durch den Erwerb der Unterlagen Einblick in das Projekt und die Konditionen bekommen. Deren Experten werden im darauf folgenden sechsmonatigen Zeitraum die Projektelemente analysieren. Die zweite Stufe wird zeigen, welche Firmen interessiert und wie ihre finanziellen und technischen Angebote sind. Dann sollen bis Ende des Jahres mit einem oder zwei Unternehmen ein Rahmenvertrag sowie ein Joint Venture Vertrag unterzeichnet werden. Das bedeutet, dass die Bauarbeiten an den beiden Kraftwerkanlagen frühestens Anfang 2010 beginnen würde. In Serbien ist schon zwanzig Jahre keine neue "Stromfabrik" gebaut worden. Wegen der großen Diskrepanz zwischen Stromverbrauch und Produktion sollten Energieanlagen zu den nationalen Investitionsprioritäten gehören. Ein internationaler Tender für den Bau von zwei Blöcken á 350 Megawatt im Wärmekraftwerk Kolubara B (Auftragsvolumen ca. 850 Mio. Euro) und eines neuen Blocks von 700 Megawatt im Wärmekraftwerk TENT-B (Wert ca. 900 Mio. Euro) in Obrenovac bei Belgrad hätte schon vor zwei Jahren ausgeschrieben werden sollen. Der serbische Stromkonzern hatte bereits im August 2007 die erforderlichen Unterlagen der damaligen Regierung unterbreitet, doch die Minister hielten es nicht für notwendig, dies zu erörtern, erinnert die Zeitung. Es wird erwartet, dass die Konkurrenz für die beiden Projekte stark sein wird. Interesse an diesen Projekten bekundeten bereits früher die österreichische EVN, CEZ, RWE und die russische Inter RAO. Aleksandar Obradovic, Generaldirektor des tschechischen Stromkonzerns CEZ in Serbien, sagte, man sei am Bau beider Anlagen, aber auch an der Privatisierung der serbischen EPS interessiert. |
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